SOW 2026 - 6 Etappen konnten gewertet werden!



Ruhetag und 4.Etappe

Den Ruhetag nutzten die einen für einen Ausflug, z.B. zu den Salzminen in Bex, andere versuchten die Blessuren der ersten drei Etappen zu kurieren. Das SOW-OK beschloss an diesem Tag, die 5. Etappe nicht in Avoriaz auszurichten, sondern die Ersatzetappe in Morgins «anzurufen» und der Himmel hat sich entscheiden, viel Wasser abzulassen, auf dass es an den nachfolgenden Etappen dafür wieder trocken sei.

So sassen wir dann für den Weg nach Le Croset wieder bei Sonnenschein in den Autos oder SOW-Bussen, um die 4.Etappe in Angriff zu nehmen. Das WKZ und die Sesselbahn an den Start gleich wie am 3. Tag, machte den Einstieg in den Wettkampf einfach. Heute war die Karte «Portes du Soleil», mit dem Pass mittendrin, der der Region den Namen gab, zu belaufen. Alpweiden, mal steiler, mal flacher mit ein paar felsigen Partien, stellten technisch nicht allzu hohe Anforderungen. Als 8. bei DAK finden wir Jonna zusammen mit Ruedi als 10. bei H65 in den Topten. Die frühen Startzeiten und die Aussicht, dass am nächsten Tag «nur» ein Sprint zu laufen ist, nutzte man für kleine Ausflüge direkt von der Etappe weg. Z.B. auf das Croix de Culet bei Champéry, von wo man nach eine Zvieristop bequem die Luftseilbahn ins Tal nehmen konnte. Sebastian bevorzugte zu Fuss zu kommen und dafür der wohl höchst gelegenen Gelateria der Alpen, der «Cantine sur Cou», zwischen Champéry und Le Croset, einen Besuch abzustatten.

Sprint Morgins

Erfreulich für die SOW 2026, mit dem fünften Lauf, dem Waldsprint in Morgins, hatten alle die Chance, sich fünf gültige Resultate zu erlaufen. Denn mit der Umplanung auf Morgins als Etappenort konnte das Wetter als Störenfried in Schach gehalten werden. In diesem Waldsprint, mit Querung des Baches «Vièze de Morgins» und des Camping Municipals, der die 5.Etappe bildete, musste präzise gelaufen werden, die 4000, resp. 3000-er Karten liess einem eventuell schnell ab von der Route laufen, oder Posten überlaufen. Manche versuchten auch im Zieleinlauf noch verlorene Sekunden wettzumachen, siehe Foto, 2. v.l. obere Reihe....

Diese Herausforderungen meisterte kapreoloseits Jonna am besten: 2.Platz bei DAK! Gratulation. Man könnte sagen, der Sprint lag den Kapreöli: Ruedi 4. (H65), Krisztina 5. (D45), Loris 7. (H18), Carole 8. (DAL). Tolles Tagesresultat der Rot-Schwarz-Weissen. Mit dem frühen Ende der Etappe konnte man sich noch in der Bäckerei zum Zvieri treffen, oder sich schon mit dem Packen und der letzten Etappe beschäftigen.

Abschluss Super-Châtel

Für diese letzten Kilo- und Höhenmeter fuhren wir nochmals ins benachbarte Châtel, nahmen die Gondelbahn nach Super-Châtel und hatten erstmals in dieser Woche das Gefühl, es sei fast etwas kühl. Aber der Aufstieg, besonders zu Start 2, machte schnell warm. Heute konnte man auch die Stars im Wald und auf den Wiesen treffen: Ein weiterer Selektionslauf für die Studenten-WM und den Weltcup stand an, im Unterschied zum Vortag. nun im gleichen Gelände wie die SOW-Etappe gelaufen. Mit einem tollen 5.Platz erkämpfte sich Timo den Ersatzplatz für den anstehenden Weltcup in Tschechien. Laurin versuchte, sich für die Studenten-WM zu qualifizieren, ein falscher Posten machte ihm ein Strich durch die Rechnung.

Bestimmt müde, aber besonders aus Sicht des Schreibenden sehr happy, traten wir die Heimreise zumindest bis Morgins, wo einige noch eine Nacht blieben, an. Eine tolle Woche, eine vollständige zählende und ohne Wetterkapriolen in teilweise atemberaubendem Gelände durchgeführte SOW schloss mit der Vorfreude auf Saas Fee, wo 2028 die nächste SOW stattfinden wird!

Text: Mättel, Bilder: Silvan Schletti (SOW), Denise H., Felix, Denise F., Mättel


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