Die Sprint SM in der Altstadt von Lausanne mit ihren markanten, steigungsreichen Hügeln und Hängen, engen Gassen mit Treppen und kniffligen Gebieten auf zwei Ebenen forderte alle Teilnehmenden in vielerlei Hinsicht.
Am besten meisterte Carole die Herausforderung, denn sie siegte bei D35. Auch Luki mit seinem 2. Rang bei H45 und Ueli B. mit seinem 3. Rang bei H75 durften sich feiern lassen. Hier ein kurzes Interview mit Carole und Luki:
Carole, du standest mit dem Laufen der 4. Strecke an der Sprintstaffel SM im Eliteteam schon am Vortag im Einsatz. War das ein Vorteil für dich?
Ich wusste, dass ich läuferisch im Sprint Fortschritte gemacht habe, ja. Im Winter leitete ich ab und zu das Kapreolo LTS-Training mit seinen schnellen Intervallen im Glattpark oder auf der Bahn, was mir nun ein höheres Tempo über längere Zeit laufen lässt als noch im letzten Jahr. Das hat es voll gebracht und ist cool! Technisch hatten wir bei zwei Posten mit zwei Ebenen zu tun, wo ich gleich beide Male nicht die Idealroute erwischte, aber wenigstens schnell richtig reagieren und wieder aufs Tempo drücken konnte.
Luki, hattest du auch mit den zwei Ebenen zu kämpfen?
Die Teilstrecke zum 8. Posten (102) passierte ich am schnellsten, hatte also eine gute Route hoch zu diesem Häuschen. Aber gleich anschliessend ging es kurz zu schnell über zwei Brücken, worauf ich dann schon beim übernächsten Posten stand und wieder zurückmusste. Der Rest der Bahn war dann ein Pushen, wobei es sich nicht wirklich locker anfühlte. So konnte ich im Ziel meine Leistung noch nicht richtig einschätzen. Aber schön, hat es für die zweitschnellste Zeit gereicht.
Carole und Luki, danke euch fürs Gespräch.

Bei den Herren Elite klassierte sich Timo als bester Kapreöli auf dem 22. Rang. Er meinte nach dem Rennen: «Ich muss ehrlich sagen, ich bin ziemlich enttäuscht. An den Beinen hat es nicht gelegen. Die waren bereit. Aber zum 8. Posten lief ich völlig falsch weg und gestand mir nicht ein, dass ich nicht genügend vorbereitet war. Und als es dann ein paar Posten später fein wurde mit dem Multilevel, konnte ich die Karte nicht richtig interpretieren und kapierte gar nichts mehr. Im Nachhinein weiss man immer mehr. Aber ja, ich hätte da wohl mehr in die Vorbereitung mit Kartenstudium und Streetview investieren müssen.» Laurin (27.), Thomas (30.) und Stefan (74.) komplettierten das grosse Kapreöli Teilnehmerfeld.
Bei den H20 lief Nicolas auf den 10. Rang. «Ich bin nicht zufrieden. Ich kam nicht in den Flow», meinte er nach dem Rennen enttäuscht. Loïc erreichte bei H18 den starken 6. Rang, gefolgt von Jorin (12.), Loris (21.) und Florian (40.)
In den Jugendkategorien platzierten sich bei den Girls Natalie bei D16 auf dem super 5. Rang, Valerie bei D14 auf dem prima 7. und Carolie auf dem 12. Rang. Bei den Jungs lief Maurice bei H16 auf den 15. und Thierry bei H14 auf den 19. Rang.

Text: Priska Fotos: Priska, Marianne